TCM  (ist eine Abkürzung für Traditionell Chinesische Medizin)

In China erlernt man die TCM im Rahmen eines Universitätsstudiums welches circa 6 Jahre dauert. Die Ausbildung beinhaltet Akupunktur, Chinesische Kräutertherapie, Tuina - Chinesische Energiemassage, Chinesische Ernährungsberatung, Qigong und Taiqi.

TCM ist eine Lehre vom Heilen, die in China seit mehr als 3000 Jahren ausgeübt wird. Darin liegt eine ganzheitliche Betrachtungsweise zugrunde, wobei körperliche und seelische Befindlichkeiten gleichermaßen Beachtung finden. Nach chinesischer Sicht entstehen Krankheiten durch ungesunde Lebens- und Ernährungsgewohnheiten,  in Verbindung mit langwierigen emotionalen Belastungen.
Ziel der Behandlung ist, den ins Ungleichgewicht geratenen Fluß der Energien zu harmonisieren. Krankheitsbedingende Faktoren wie Kälte, Feuchtigkeit und Schleim müssen dazu aus dem Körper ausgeleitet werden.

Nach dem Verständnis der alten Chinesen hatte die Medizin die Aufgabe der Prävention, also Krankheit gar nicht erst entstehen zu lassen. Daher werden in der TCM Befindlichkeitsstörungen - z.B. chronische Müdigkeit, häufige Kopfschmerzen, Schwindel, Schlafstörungen etc. - als Vorstadium von Krankheit angesehen, entsprechend ernst genommen und behandelt.

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Zungendiagnostik

Die Zunge ist über Meridiane und Netzgefäße mit den inneren Organen verbunden. Sie spiegelt einen Teil des Krankheitssyndroms wider. Eine vollständige Diagnostik nach TCM ist nur mittels Zungendiagnostik möglich. Sie gibt uns Hinweise über den Zustand der inneren Organe, den Krankheitsverlauf und die Prognose.
 
Man beurteilt den Zungenkörper, den Zungenbelag, die Feuchtigkeit sowie die Lokalisation der Veränderungen. So deutet z. B. ein zu roter, trockener Zungenkörper auf zu viel Hitze im Körper hin. Ein zu dicker, weißlich klebriger Zungenbelag ist ein Anzeichen für zu viel Schleim im Körper.

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Chinesische Kräutertherapie

Die Behandlung mit chinesischen Kräutern ist eines der faszinierendsten Gebiete der Medizin. Die chinesische Kräutertherapie basiert auf einer uralten Philosophie, greift auf jahrtausendelange Erfahrung zurück und kann selbst bei schweren inneren Erkrankungen und auch verschiedenen Hauterkrankungen auf beachtliche Erfolge verweisen. 
 
Üblicherweise sind in einer Kräutermischung etwa 5 bis 10 Kräuter enthalten. Diese müssen wohlüberlegt und raffiniert kombiniert werden. So können sich die positiven Wirkungen der einzelnen Kräuter verstärken und Nebenwirkungen weitgehend vermieden werden. 

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Chinesische Ernährungslehre, Ernährungsberatung und Diätetik

Das Besondere an der chinesischen Ernährungslehre ist ihre Ausgewogenheit und das Vermeiden von Extremen. Sie kann auch auf einheimische Nahrungsmittel angewandt werden. Anhand des individuellen Beschwerdebildes kann eine sehr persönliche Beratung durchgeführt werden. Mit den auf Sie speziell abgestimmten Ernährungsempfehlungen kann man sowohl Gesundheitsvorsorge als auch eine wertvolle Unterstützung der Therapie erreichen.